Mode, Film und Geschmack: Die besten Food-Kooperationen zur Feier von „Der Teufel trägt Prada 2“

Die Vorfreude auf die mit Spannung erwartete Fortsetzung „Der Teufel trägt Prada 2“ hat sich offiziell über die Filmforen hinaus auf den Mainstream-Markt verlagert. Während der Veröffentlichungstermin diesen Freitag, den 1. Mai, näher rückt, hat eine Welle von Markenkooperationen die Lebensmittel- und Getränkeindustrie erfasst und bewiesen, dass der Einfluss des Franchise weit über den Laufsteg hinausreicht.

Dieser Marketingschub ist eine Meisterklasse in nostalgiegetriebenem Branding. Durch die Ausnutzung des Kultstatus des Originalfilms zielen Unternehmen auf eine Zielgruppe ab, die den Film nicht nur als Komödie, sondern als kulturellen Prüfstein betrachtet. Von spezifischen Farbpaletten bis hin zu charakterbasierten Geschmacksprofilen zielen diese Kooperationen darauf ab, einen filmischen Moment in ein Lifestyle-Erlebnis zu verwandeln.

Die Top 6 Markenkooperationen

1. M&M’S: Die „Cerulean“-Kollektion

Als Anspielung auf einen der berühmtesten Monologe des Films über Modenuancen hat M&M’S eine ganz himmelblaue Süßigkeitenpackung herausgebracht. Während die Schokolade das klassische Rezept bleibt, das Fans lieben, weist die Verpackung eine spezielle „himmelblaue“ Kennzeichnung auf. Dies ist eine clevere Anspielung auf die berühmte Szene des Films, in der Miranda Priestly den subtilen, aber entscheidenden Unterschied zwischen Himmelblau und anderen Blautönen erklärt.

2. Starbucks: Von Charakteren inspiriertes Geheimmenü

Starbucks hat sich an die Persönlichkeiten des Filmensembles angelehnt und ein zeitlich begrenztes „Geheimmenü“ eingeführt. Diese Getränke sollen die Essenz der Charaktere widerspiegeln:
The Miranda: Ein schaumfreier, extra heißer Caffè Latte mit fettfreier Milch – präzise und kompromisslos.
Andy: Ein Hafermilch-Cappuccino mit Karamell und Zimt, der ihre Wärme widerspiegelt.
Nigel: Ein Doppio Espresso con Panna mit Mokkasauce, der seinen scharfen Witz einfängt.
Emily: Ein eisgekühlter Chai-Latte mit Mandelmilch und zuckerfreiem Karamell, der ihre „fabelhafte“ Persönlichkeit verkörpert.

3. Diät-Cola: Das NYC-Gewinnspiel

Diet Coke nutzt seine langjährige Verbindung zur urbanen Energie des Films durch einen Werbewettbewerb. Bis zum 24. Mai können Kunden ihre Quittungen auf der Website der Marke scannen, um Punkte zu sammeln. Mit diesen Punkten können Sie an Verlosungen von Kinokarten, exklusiven Merchandise-Artikeln oder sogar einer Reise nach New York City teilnehmen, um den Fans den Schauplatz des Films näher zu bringen.

4. Grey Goose: Die Cocktail-Kollektion

Grey Goose fängt die After-Hour-Energie einer unter Hochdruck stehenden Karriere ein und hat eine thematische Cocktailkollektion auf den Markt gebracht. Das Menü enthält Namen, die die scharfen Dialoge und Themen des Films widerspiegeln, wie zum Beispiel:
„That’s All“ Martini (für die unverkennbare Boss-Energie)
“Bahnbrechender Frühlingsspritz”
“Die himmelblaue Gans”
“The Devil’s Roast”

5. Smartwater: Die himmelblaue Herausforderung

Smartwater begeistert Fans mit einer interaktiven digitalen Kampagne rund um die Farbtheorie. Die Marke testet auf ihrer Website die Fähigkeit der Verbraucher, den genauen Farbton von Cerulean zu identifizieren. Wer die Herausforderung erfolgreich meistert, kann teilnehmen und Kinokarten oder kuratierte Geschenkboxen gewinnen, wodurch aus einer einfachen Markeninteraktion ein Präzisionsspiel des „Chefredakteurs“ wird.

6. Hyatt Regency Times Square: Der ikonische gegrillte Käse

Für ein noch kulinarischeres Erlebnis ist das CUE 48 im Hyatt Regency Times Square eine Hommage an einen entscheidenden, tröstlichen Moment im Originalfilm. Sie servieren „Andy’s Grilled Cheese“** für 16 $, eine Nachbildung der Mahlzeit, die Nate für Andy zubereitet hat. Um das Erlebnis abzurunden, können die Gäste für einen Aufpreis von 5 US-Dollar Tomatensuppe hinzufügen und so das typische New Yorker Wohlfühlessen des Films nachbilden.


Diese Kooperationen zeigen, wie Marken die Lücke zwischen Unterhaltung und Konsumgütern erfolgreich schließen können, indem sie spezifische, kulturelle „Easter Eggs“ mit hohem Wiedererkennungswert nutzen.

Schlussfolgerung
Während sich die Filmindustrie auf die Veröffentlichung der Fortsetzung vorbereitet, zeigen diese Kooperationen, dass der „Prada“-Effekt mehr als nur ein Trend ist – es ist ein multisensorisches Marketingphänomen. Ob durch einen bestimmten Blauton oder einen von einer Figur inspirierten Latte – Marken sorgen dafür, dass die Wirkung des Films lange vor dem Abspann spürbar ist.

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