Die Beziehung zwischen zwei der größten Namen der Podcast-Welt, Alix Earle und Alex Cooper, hat sich von einer professionellen Mentorschaft zu einer sehr öffentlichen Social-Media-Fehde entwickelt. Was als Geschäftstrennung begann, hat sich zu einer Reihe von „Aufrufen“ und kryptischen Social-Media-Beiträgen entwickelt, die die Fans fragen, ob der Konflikt echt ist oder ein gezielter Versuch, Werbung zu machen.
Die öffentliche Konfrontation
Am 13. April erreichte die Spannung ihren Höhepunkt, als Alex Cooper, Moderator des riesigen Podcasts „Call Her Daddy“, TikTok nutzte, um Earle direkt anzusprechen. Cooper beschuldigte Earle, durch ihre Social-Media-Aktivitäten, insbesondere in Bezug auf ihre Likes und Reposts, „passiv-aggressiv“ zu sein.
„Sie müssen konkret werden und einfach sagen, was Sie über mich zu sagen haben. Es gibt keine Geheimhaltungsvereinbarung, niemand hält Sie auf. Hören Sie auf, sich hinter anderen Menschen zu verstecken, und sagen Sie es einfach selbst.“
Earles Antwort war kurz, aber pointiert, er kommentierte lediglich: „Okay!“
Die Spannungen verschärften sich, als Earle einen TikTok erneut postete, in dem er Coopers Interviewstil kritisierte und sie wegen der Art und Weise, wie sie das Trauma von Prominenten untersucht, als „Krankenwagenjägerin“ bezeichnete. Dieser Schritt signalisierte vielen, dass Earle sich nicht länger mit Schweigen zufrieden gab und ihre Plattform aktiv nutzte, um ihren Beschwerden Ausdruck zu verleihen.
Vom Mentoring zum Fallout
Um zu verstehen, warum das wichtig ist, muss man sich den beruflichen Werdegang der beiden ansehen. Alex Cooper, Gründer des Unwell Network, war einst ein Mentor von Earle. Als Cooper ihr Netzwerk gründete, war Earle eines ihrer größten Talente und moderierte ihren Podcast „Hot Mess“ unter dem Dach von Unwell.
Die Beziehung verschlechterte sich im März 2025, als Earles Podcast aus dem Unwell Network entfernt wurde. Während die genauen Gründe weiterhin umstritten sind, scheinen die Folgen auf einen Produktionsausfall zurückzuführen zu sein:
– Planungsprobleme: Berichten zufolge hatte Earle Schwierigkeiten, einen konsistenten Podcast-Zeitplan einzuhalten.
– IP-Eigentum: Cooper stellte klar, dass die Spaltung nicht auf vertragliche Einschränkungen zurückzuführen sei, und wies darauf hin, dass Earle das volle Eigentum an ihrem geistigen Eigentum (IP) behält.
– Hinter den Kulissen: Earle selbst beschrieb die Trennung in einem Interview mit dem WSJ Magazine als „ein kleines Durcheinander“.
Strategie oder Bosheit? Der Reality-TV-Faktor
Eine zentrale Frage in dieser Fehde ist, ob das Drama organisch oder ein strategisches Marketinginstrument ist. Brancheninsider haben den Verdacht geäußert, dass der Konflikt für Earle einem größeren Zweck dienen könnte.
Da Earle und ihre Familie derzeit eine neue Reality-Serie für Netflix drehen, glauben einige, dass die öffentliche Fehde eine Möglichkeit sei, Aufsehen zu erregen und Schlagzeilen zu „anstiften“, um für ihre kommende Show zu werben. Eine mit der Situation vertraute Quelle sagte der Daily Mail, dass Earle „für das Drama lebt“, was darauf hindeutet, dass ihre Provokationen in den sozialen Medien eine gezielte „Verärgerung“ der auf Netflix kommenden Inhalte sein könnten.
Cooper scheint sich zwar von dem Drama distanzieren zu wollen, doch die digitale Natur der Fehde macht es nahezu unmöglich, sie zu ignorieren. Für Fans bietet das Spektakel einen Einblick in die risikoreiche Welt des Influencer-Brandings, in der die Grenze zwischen persönlichem Konflikt und beruflicher Werbung zunehmend verschwimmt.
Schlussfolgerung
Die Fehde zwischen Alix Earle und Alex Cooper verdeutlicht die brisante Schnittstelle zwischen Podcasting, Influencer-Kultur und Reality-TV. Ob es sich nun um einen echten Streit oder eine clevere Werbetaktik handelt, es unterstreicht, wie soziale Medien genutzt werden, um private berufliche Streitigkeiten in öffentliche Unterhaltung zu verwandeln.

























