Martha Stewart äußert sich auf ICE nach dem Druck ihrer Enkelin

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Martha Stewart, die bekannte Lifestyle-Ikone, hat sich auf direktes Drängen ihrer 14-jährigen Enkelin Jude Stewart öffentlich zu den umstrittenen Maßnahmen der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) geäußert. Für Stewart, der normalerweise offene politische Äußerungen vermeidet, bedeutet dieser Schritt einen Aufbruch, signalisiert aber einen Wandel, der von der Forderung jüngerer Generationen nach Rechenschaftspflicht beeinflusst wird.

Der Katalysator: Ein Text von Jude Stewart

Die Situation ereignete sich, als Jude Stewart eine Direktnachricht an ihre Großmutter schickte: „Ich bin mir nicht sicher, ob es entschuldbar ist, sich jetzt nicht zu Wort zu melden.“ Diese Nachricht kam als Reaktion auf das gewaltsame Vorgehen der ICE in den Twin Cities, wo Bundesagenten am Samstag Alex Pretti tödlich erschossen. Der Text stellte eine klare Herausforderung für Stewarts bisheriges Schweigen zu diesem Thema dar.

Stewarts öffentliche Antwort

Stewart teilte Judes Botschaft zusammen mit einer eigenen Aussage mit ihren 2,9 Millionen Followern. Sie drückte „Entmutigung und Trauer“ über die Behandlung von Einwanderern und die Unterdrückung friedlicher Proteste aus und wies darauf hin, dass viele Amerikaner entweder selbst Einwanderer seien oder aus Einwandererfamilien stammten.

„Die Dinge müssen und müssen sich schnell und friedlich ändern“, schrieb Stewart.

Der Beitrag wurde mit einer direkten Anerkennung des Einflusses betitelt: „Enkelin Jude hat mir gestern eine Notiz geschrieben … Ich habe sie mir zu Herzen genommen und das Obige gepostet.“ Diese Transparenz unterstreicht die direkte Rolle, die Jude bei der Auslösung von Stewarts Reaktion spielte.

Frühere politische Neigungen

Obwohl Stewart im Allgemeinen neutral ist, hat er in der Vergangenheit subtile politische Präferenzen gezeigt. Im Jahr 2024 unterstützte sie Kamala Harris öffentlich bei den Präsidentschaftswahlen und äußerte ihren Wunsch nach einer Führungspersönlichkeit, die „die Demokratie nicht hasst“. Sie unterstützte Hilary Clinton bereits im Jahr 2016, was darauf hindeutet, dass sie sich in der Vergangenheit mit demokratischen Kandidaten verbündet hat.

Die Bedeutung dieses Ereignisses liegt im generationsübergreifenden Druck, der eine hochkarätige Persönlichkeit dazu veranlasste, sich mit einem kontroversen politischen Thema auseinanderzusetzen. Die Situation unterstreicht, wie jüngere Stimmen die älteren Generationen zunehmend zur Rechenschaft ziehen, sogar innerhalb ihrer eigenen Familien, und sie zwingen, sich mit Bedenken hinsichtlich der sozialen Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Diese Episode könnte einen Präzedenzfall für ein stärkeres Engagement von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens schaffen, die zuvor zu ICE und der Einwanderungspolitik geschwiegen haben.

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